Jürgen Klauke – Das fotografische Werk

Jürgen Klauke - Das fotografische Werk368 Seiten Verlag Hatje Cantz

Ausstellungen: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 23.3.-8.7.2001 · Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg 23.8.-11.11.2001 · Hamburger Kunsthalle 24.4.- 4.8.2002

Absolute Windstille

Hrsg. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn

Texte von Peter Weibel, Uwe Schneede, Diedrich Diederichsen, Elisabeth Bronfen u.a.

Inhalt

Der junge Avantgarde-Künstler Klauke erkannte schon Anfang der siebziger Jahre die Pionierrolle, die die damals noch nicht als Kunstform anerkannte Fotografie in der Kunst zu spielen vermochte. Von Anfang an stellte Klauke den eigenen Körper in den Mittelpunkt seiner Arbeit, wobei er mit seinen spektakulären Selbstinszenierungen und seinen die Geschlechterrollen befragenden Performances Mitte der siebziger Jahre innerhalb der so genannten Body Art international Maßstäbe setzen sollte. Klaukes Teilnahme 1980 an der Biennale in Venedig wie seine Schlüsselwerke – die 1981 entstandene großformatige Fotoserie »Formalisierung der Langeweile« und der 1987 auf der documenta 8 gezeigte Zyklus »Prosecuritas« – zeugen gleichermaßen für die innovative Kraft wie den Erfolg Klaukes, der einen nachhaltigen Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration ausgeübt hat. Die Publikation zeigt in einem Umfang von annähernd 1000 Abbildungen eine repräsentative Auswahl von Werken aus allen Schaffensperioden des Künstlers von 1970 bis heute.

Zum Künstler: Jürgen Klauke *1943 Kliding (bei Cochem). 1964-1970 Studium der freien Grafik an der Fachhochschule für Kunst und Design, Köln. 1977 und 1987 Teilnahme an der documenta 6 und 8 in Kassel. Seit 1993 Professor an der Medienhochschule in Köln.