Jürgen Klauke – Ästhetische Paranoia

Jürgen Klauke - Ästhetische Paranoia252 Seiten Verlag Hatje Cantz

Ausstellungen: ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 13.05.2010–03.10.2010 · Museum der Moderne Salzburg 16.10.2010–06.03.2011

Hrsg. Peter Weibel, Toni Stooss

Texte von Andreas Beitin, Régis Durand, Ursula Frohne, Thomas Macho, Peter Sloterdijk, Christian Katti, Peter Weibel, Toni Stooss, Heinz-Norbert Jocks

Gestaltung von 2xGoldstein

Inhalt

Der Foto- und Medienkünstler Jürgen Klauke (*1943) ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechteridentitäten und sozialen Verhaltensmustern. Sein aktuelles Werk beschreibt die paranoide Wahrnehmung, wie auch die paranoide Struktur unserer gegenwärtigen Welt. Als Erster hat er die Symptome dieses Zustandes eindringlich in Ästhetik überführt. Er reflektiert in minimalistisch-strengen bis exzessiven, manchmal auch surrealen Szenen in seinen Fotografien die Grundbedingungen des paranoiden Daseins. Unter Verwendung alltäglicher Materialien als Mittel der Bildinszenierung gelingt Jürgen Klauke ein konzentrierter Blick auf die Absurdität des Lebens. Die Publikation dokumentiert Werkblöcke Jürgen Klaukes aus den vergangenen Jahren, wie die Serien Ästhetische Paranoia und Wackelkontakt, sowie die erstmalig publizierte Reihe der Schlachtfelder.