Gego 1957-1988 – Thinking the Line

Gego 1957-1988- Thinking the Line248 Seiten Verlag Hatje Cantz

Ausstellungen: The Drawing Center, New York 4.11.2006–20.1.2007 · Museu d’Art Contemporani de Barcelona 8.11.2006–14.1.2007

Herausgegeben von Nadja Rottner und Peter Weibel

Texte von Bruno Bosteels, Kaira Marie Cabañas, Hannah Feldman, Julieta González, Juan Carlos Ledezma, Luis Péréz Oramas, Hanni Ossott, Marta Traba, Lourdes Blanco, Beiträge von María Fernanda Palacios, María Luz Cárdenas

Inhalt

Viele Werke von Gego (1912–1994) kann man drehen, umgehen oder durchschreiten, und sie verändern dabei ständig die Komposition. Filigran und reduziert und dennoch von fast tänzerischer Leichtigkeit, lassen sich ihre Gitterskulpturen wie Reliefbilder vor die Wand hängen oder frei im Raum positionieren. Die in Hamburg geborene venezolanische Künstlerin schuf ihre Rauminstallationen aus Draht, Seilen oder Aluminiumstäben und teils mit gefundenen Materialien, wie Kleiderbügeln oder Metallfedern. Geprägt durch ihre Ausbildung – Gertrud Goldschmidt studierte vor ihrer Emigration 1939 an der Technischen Hochschule in Stuttgart bei Paul Bonatz Architektur –, waren für Gego die Konstruktion von Strukturen und die Formung des Raums auch bei ihrer künstlerischen Arbeit, die sich die Linie zum Gegenstand nahm, von großer Bedeutung.

Die Publikation gibt Einblick in das zeichnerische und skulpturale Werk der Künstlerin und beleuchtet erstmals den Einfluss von Gegos Stuttgarter Studienzeit auf ihre Arbeit.