Elfriede Jelinek: „ICH WILL KEIN THEATER“

Elfriede Jelinek: 503 Seiten Verlag Praesens

Inhalt

Ausgehend von der Theaterarbeit stehen Elfriede Jelineks Bezüge zu den verschiedenen Kunstformen im Zentrum. Jelineks Gattungsüberschreitungen, ihr Umgang mit Medien wie Klang/Akustisches, Hörspiel, Film/Video, Musik, Oper, Tanztheater, bildende Kunst und Installation werden ebenso behandelt wie intermediale Realisierungen ihrer Texte am Theater (z.B. durch Einar Schleef, Ulrike Ottinger und Christoph Schlingensief) und durch KünstlerInnen anderer Sparten wie Olga Neuwirth, Valie Export und Elke Krystufek.
Gezeigt wird, dass Jelinek über ihre Romane und Dramen hinaus mit den unterschiedlichsten Gattungen und Medien arbeitet, sie miteinander vernetzt oder gegeneinander setzt und dadurch komplexe Texturen entwickelt.
Die interdisziplinär ausgerichtete Publikation umfasst Beiträge internationaler WissenschaftlerInnen, ÜbersetzerInnen und Theaterleute, u.a. von Evelyn Annuß, Bärbel Lücke, Sabine Treude, Ute Nyssen, Evelyn Polt-Heinzl, Allyson Fiddler, Yasmin Hoffmann, Gitta Honegger, Bernd R. Bienert, Peter Weibel, Joachim Lux, Tilman Raabke. Gespräche u.a. mit Olga Neuwirth, Nicolas Stemann, Elke Krystufek, Emmy Werner, Ulrike Ottinger und Irene Dische geben Einblicke in künstlerische Zusammenarbeiten der Autorin, aus denen intermediale Werke entstanden sind.
Die Publikation basiert auf einem Symposium des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums zu Jelineks 60. Geburtstag im Oktober 2006.