1968 Roll over and over again

1968 Roll over and over again200 Seiten Verlag EDITION ROESNER

Inhalt

1968 – Jahr der Revolten und Rebellionen. Oft heißt es, Österreich, in dem sich zwar der Wiener Aktionismus formierte, wäre weitgehend im Abseits gestanden. Doch trifft das tatsächlich zu? Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur erzählen kaleidoskopisch, was 1968 für sie bedeutet und beleuchten Geschichte und Gegenwart neu.

„Der Himmel wölbte sich vor ’68 wie eine graue Betondecke über Österreich.“
Peter Weibel

„Toleranz, Liberalismus, Würde, Solidarität, Anstand sind uns nicht in die Wiege gelegt.“
Harald Krassnitzer

„Die Diktatur der gelenkten Beiläufigkeit hat uns schon sehr fest im Griff.“
Alfred Komarek

„50 Jahre nach 1968 wäre eine neue Revolte nötig – kämpferisch im Inhalt, sanft in der Form.“
Peter Pelinka

„Verherrlichung und Verunglimpfung liegen hier dicht beieinander.“
Johanna Mikl-Leitner

„Oh Gott, wir 68er sind doch die, die diese ganze narzisstische Welle gestartet haben, die sich gerade zum Tsunami aufläuft.“
Fritz Bläuel

„Zurück zum Eintopf … “
Erni Mangold

„Ich empfinde die 68er-Revolution als eine wichtige Kulturleistung insbesondere für die westliche Zivilisation.“
Matthias Strolz

„Auch die Vergangenheit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.“
Manfred Baumann

„Wir müssen den Stein weiter rollen.“
Hubert Christian Ehalt

„Denn es geht wieder um etwas. Um eine bunte, vielfältige, faire Welt.“
Nadja Sarwat

Inhaltsverzeichnis

Zu diesem Buch

„Der Himmel ist nicht mehr derselbe“
Zum Geleit

Peter Weibel: „Der Himmel ist nicht mehr derselbe“

Christoph Leitl: Der Geist der 68er weht auch heute noch!

Doris Bures: Sechs Kerzen auf der Torte

Peter Pelinka: Der sanfte Wind von 1968 und der jetzige Gegenwind

Harald Krassnitzer: Sapere aude!

Christina von Hodenberg: Was bleibt von Achtundsechzig?

Bernd Melichar: „Die, die nicht ins gemütlich geheizte Biedermeier-
Zimmerchen passen“

„Eine Gesellschaft, die Provokation nicht aushält, hat sich selbst überlebt“
Politische Perspektiven

Johanna Mikl-Leitner: „Verherrlichung und Verunglimpfung liegen
hier dicht beieinander“

Erwin Pröll: „Eine Gesellschaft, die Provokation nicht aushält,
hat sich selbst überlebt“

Matthias Strolz: „Hoffnungen und Träume“

Madeleine Petrovic: „Jeder Mensch ist wichtiger als der Dow Jones Index“

Dominic Hörlezeder: „Zu politischen Extremen wird geschwiegen“

Max Lercher: „Manches reimt sich“

Erhard Busek: Wie lange sind 50 Jahre?

Michael Graber: „Wenn sich an den Unis etwas in Bewegung setzt“

Hans Stefan Hintner: „Wir müssen wachsam bleiben!“

Sandra Mayer: Eine Revolution, die nach wie vor nicht zu Ende ist

Helga Krismer: Aufstehen für unsere Rechte und unsere Umwelt – eine nie endende Bewegung

Auszüge zu 1968

„Wir müssen den Stein weiter rollen“

Anders gesagt …

Hubert Christian Ehalt: Wir müssen den Stein weiter rollen

Bettina Röhl: 68 ist eine Mode

Konrad Paul Liessmann: Der Geist von 1968

Gerhard Ruiss: Mein 1968

Peter Kampits: 1968 und Folgen

Nils Jensen: „Ein wenig Luft zum Atmen“

Gerfried Sperl: 1968 als Zeitenwende

Wolfgang Jedlicka: Masse statt Klasse

Erni Mangold: „Zurück zum Eintopf“

Günter Brus: KUNST UND ÖFFENTLICHE ORDNUNG IN WIEN

Rolf Schwendter (†): „Wien 1967 – 1972″

„Da begannen sich Splitter ohne Skala zu bewegen“
Vita brevis, ars longa

Günter Brus: 1968

Gerhard Sommer: Brus und Nitsch und das Jahr 1968

Helmuth A. Niederle: Der Schritt ins Leben

Erwin Piplits: „Im Schatten dieser anarchistischen, nihilistischen
Bewegungslosigkeit“

Peter Patzak: 1968 – Da begannen sich Splitter ohne Skala zu bewegen

Robert Klemmer (†) an Peter Patzak

Henning Wolters: „Und die Karawane zog weiter“

Hubert Klocker: „Der Zeit ihre Kunst“

Nora Aschacher: „Endlich kam Gegenwind auf“

Wolfgang Hohlbein: „Das müssen spätere Generationen beurteilen”

Roman Grabner: Scheiß-1968!

Herbert Stumpfl: KUNST UND REVOLUTION

Rudolf Schwarzkogler (†): 0. T.

René Prassé: Direct Art Festival

Inés Ratz: Zu den Kippbildern von Alfons Schilling (†)

Otmar Bauer (†): 1968

Gerhard Jaschke: „Ubelste Beleidigungen“

Manfred Baumann: 1968 -A new child is born

Sehnsucht nach Freiheit und Widersprüche“

Das Private ist politisch

Alfred Komarek: „Die Diktatur der gelenkten Beiläufigkeit hat uns schon sehr fest im Griff“

Rotraud A. Perner: 1968 – Wanderin zwischen den Welten

Roland Girtler: Das Jahr 1968 – Sehnsucht nach Freiheit und
Widersprüche – Gedanken eines Zeitgenossen

Rotraut Schöberl: „Let the sunshine in!“

Hans Falb: Otmar Bauer, Otto Mühl und die AAO Kommune
Persönlicher Brief an den Verlag

Johannes Twaroch: „Ich notierte ratlos im Tagebuch:
Wieso Kunst? Wieso Revolution?“

„Von Paradeisern und anderen Früchtchen“
1968 war weiblich

Christina von Hodenberg: Achtundsechzig war weiblich

Elisabeth Schawerda: „Überall schlug uns Kinderfeindlichkeit
entgegen“

Birge Krondorfer: Von Paradeisern und anderen Früchtchen –
’68 und die Frauenbefreiung

Hilde Langthaler: „Wir wollen nicht dienen als Gebärmaschinen“

Lisl Ponger: Die Fotografin

Elfriede Haslehner: DIE „SCHRECKLICHEN“ FRAUEN

Susanne Widl: 1968 in Wien … fand größtenteils ohne
mich statt – eine Erinnerung

Mit einem Beitrag von Franz Schubert: SUSANNE WIDL – oder:
Wie die Wiener Kaffeehauskultur im 21. Jahrhundert gelandet ist

Dorothea Macheiner: „Autoritäre Nazi-Allüren der damaligen
Eltern-Generation“

Gabriele Kögl: Mein 68 – Eros zwischen Löwinger und Dutschke

„Look what’s happening out in the streets“
Es ist nur eine andere Perspektive

Miguel Herz-Kestranek: Alt-Achtundsechziger

Alfred Pfoser: Der Anfang vom Ende – 1968 und die katholischen Internate

Stephan Denkendorf: Andere Welten

Erika Pluhar – E-Mail an den Verlag

Nadja Sarwat: Zurück in die Zukunft: Weltrevolution forever

Erwin Leder: „Aufstand für den Weltfrieden“

Gerhard Blaboll: „Als alter Mensch auf die Welt gekommen“

Benedikt und Hartwig Bischof: Achtundsechzig – „Father and son”

Heinrich Thaler: 1968 – Paint it black

Gerald Szyszkowitz: Der Mai in Stuttgart

Milan Ráček: Politischer Wendeversuch in der ČSSR 1968

Erich Schirhuber: Look what’s happening out in the streets

„Wir hatten alles – und davon zu viel“
Hier und jetzt!

Philipp Heckmann: „Wir hatten alles – und davon zu viel“

Louie Austen: „Wir benötigen eine neue Revolution, jetzt und sofort“

Renate Welsh: Wut und Trauer mischen sich im Rückblick

Nikolaus Franke: Waren die 68er Entrepreneure?

Fritz Bläuel: Welch spannende Zeit wir doch durchleben

Adi Hirschal-Last-minute-E-Mail

„Echt jetzt?!“
Was junge Menschen dazu sagen …

Georg Baier (Projektleiter): Nachhaltig gesellschaftlich wertvolle Veränderung

Mit Beiträgen von: Timo Schmid * Christoph Knafl * Tobias Kiwitt *
Christoph St. * Verena Lukanz * Manuel R. * Philip Mastny * Teresa *
Oliver Czerny * Christoph S. * Bernd Koini * Frederic Rösner *
Evelyn Baier * Philipp Czerny * Philipp Gierlinger * Matthias L. *
Patrick Fock * Johannes Baier

Epilog von Laura Rösner

Anhang: Kurzbiografien inkl. Literaturangaben und Bildernachweise